Trend Watch 2018 - Was ist dieses Jahr zuhause angesagt?

By Fanni - Januar 31, 2018

Die IMM cologne und MAISON&OBJET Paris sagen es uns, denn hier werden gleich zu Jahresbeginn die neuesten Wohntrends und Entwicklungen der markantesten und innovativsten Designer vorgestellt. 

Tapeten
Ausdrucksstarke und Strukturtapeten in warmen Farben und mit fotorealistischen Motiven  sind voll im Trend. Hierbei werden aber nicht komplette Räume bestückt sondern vielmehr einzelne Ecken, Wände und Nischen gestaltet.      
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Dunkle Möbel
Generell werden die Farben wieder dunkler. In hellen Räumen setzt ihr mit dunklen Holzmöbeln schöne Akzente. Für Wohnaccessoires und Wände sind u.a. dunkelrot, -blau, lila, braun und dunkelgrün angesagt. Und das in allen Schattierungen. Aber auch Pudertöne bleiben noch aktuell. Ultra Violett wurde vor kurzem zur Trendfarbe 2018 gekürt. Daneben umfasst der Trendreport des Farbinstituts Pantone aber noch weitere elf schöne Farben (von Pastell bis leuchtend) mit außergewöhnlichen Namen, die auch in der Modebranche aufgegriffen werden.
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx


Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Erdtöne
Möbel und Accessoires aus hochwertigem Holz und gedeckten Farben wie beige und braun, aber auch Schlamm und Olive-Grau kommen zurück. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in dieser Farbwelt am wohlsten fühle und mich freue, dass sie das derzeitig überall herrschende monochrome schwarz/weiß langsam wieder ersetzt.
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Grün, grün, grün
und die Verbundenheit zur Natur unterstreicht den Erdton-Trend und fügt sich perfekt ein. Urban Jungle nicht nur als Prints von Farn-, Palmen- und Monstera Blättern, sondern auch als kleine Gruppierungen von Zimmerpflanzen bleiben uns auch dieses Jahr erhalten. Auf einem Sideboard, unterbrochen durch Glas- oder weiße Porzellan-Vasen oder in Übertöpfen aus Stein und Beton mach sich das sehr gut, finde ich.
Aber auch Möbel und Accessoires erscheinen in grün.
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Gold
Wohnaccessoires in Goldtönen, wie Lampen, Kerzenständer, Besteck, Vasen und Windlichter sollen in eurem Zuhause den Glamour-Faktor erhöhen.
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Kirsche statt Ananas
Das Trendobst Ananas bekommt Konkurrenz von der Kirsche. Sie erscheint nicht nur in mattem wie glänzendem Porzellan, sondern auch in Metallicfarben. Obwohl ich eine Tropenpflanze bin, sagt mir das neue Obst mehr zu. Ich konnte mit der Ananas als Deko-Objekt einfach nichts anfangen und freue mich jetzt über die Kirsche.

Rund statt eckig 
Runde Formen kommen wieder in Mode. Ob Regale oder Spiegel, ob als Couchtisch oder Pendelleuchten. Abgerundete Kanten an Sessel, Sofas und Tischen unterstreichen den Trend.
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx

Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner

Foto: Koelnmesse / Thomas Klerx
Boho
Hier darf gemischt werden: Bunte Ethnomuster aus allen Teilen der Welt neben modernem grafischen Design. Gewagte Farben und extravagante Einzelstücke neben edlen Möbeln. Bohemian war der Lebensstil der konventionsverachtenden Künstler im 19. Jahrhundert. Diesen Stil könnt ihr schnell und unkompliziert mit Kissen, Plaids und Teppiche umsetzen.
Foto: Koelnmesse / Alexander Schneider
Samt
Samt hat uns schon in den letzten Monaten im Interior geprägt. Kissen, Decken, Vorhänge, Hocker, Sessel, Sofas… das Angebot war groß. Auch 2018 setzt man auf diesen luxuriösen Stoff und zaubert so etwas Glamour ins Haus.
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Fransen
Fransen waren ein Phänomen der goldenen Zwanziger - denkt da nur an die Charleston Kleider. Letztes Jahr erlebten sie auch ihr Comeback z.B. an Kissen, Körben und Wandteppichen. Auch dieses Jahr dürfen wir uns an der coolen Neuauflage von Fransen-Möbel und Wohnaccessoires wie Spiegel
und Leuchten freuen.

Wiener Geflecht
Bis vor kurzem noch den Antiquitätenläden vorbehalten wird diese alte Handwerkskunst von Designer wieder entdeckt. Im Moment hauptsächlich auf Stühlen angewandt, ziert es aber auch Raumteiler, Sideboards und Tische. Dies ist wenig verwunderlich in einer Zeit, in der Designer auf Altbewährtes und schon dagewesenes zurückgreifen und in ein neues Licht erscheinen lassen.

Eklektizismus
Das eklektische Gestaltungsprinzip ist die Mischung von unterschiedlichen Objekten, Elementen, Materialien und Stile, die auf dem ersten Blick nicht zusammen gehören. Es gilt diese gekonnt zu etwas Neuem zusammen zu fügen, indem ihr dunkle Farben, runde Formen und Glanz in Form von Messing oder Gold miteinander verbindet.


Mehr Natur und griffige Oberflächen sind angesagt. Tische aus rauem, naturbelassenem Holz, Kissen und Decken aus Wolle, Samtweichen Textilien, Körbe als Übertöpfe oder Aufbewahrungsbehälter, Accessoires aus Stein, etc.… lösen glatte Kunststoffe ab. Es scheint als würden wir uns in einer Welt voller glatter Touchscreens nach der Schönheit der Natur sehnen. Hier spielt Haptik eine große Rolle.
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Fazit: Alles in Allem, es wird opulenter UND Individualität ist gefragt, denn erlaubt ist alles was gefällt. Also nur Mut, der eine oder andere Trend kann sicherlich bei euch einziehen 😉 😊
Foto: Koelnmesse / Harald Fleissner
Traut euch und macht's euch schön,
Fanni

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2 Kommentare

  1. Sehr schöne Ideen. Und für jeden Geschmack etwas.
    Ich habe weiße Decken, Kissen, Vasen, Blumen... passend zum Winter - manchmal mit Schnee, so wie heute - gewählt, um die dunklen Tage etwas zu erhellen.
    Vielleicht inspiriert mich der Frühling dann zu frischem Grün? Damit läge ich ja voll im Trend. Und alles passt zu den warmen Brauntönen edler Hölzer. Ganz mein Ding.

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    1. Genau so soll es sein! Jeder darf in die Trickkiste greifen und sich das heraus nehmen, was gefällt. Dunkle Möbel und frisches Grün mag ich ja auch sehr, sehr gerne. Dazu werde ich im Frühling auch immer verleitet und wenn dann noch sie Sonne scheint... Hoffentlich ist es bals soweit. Liebe Grüße.

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